Atlantic Grand Hotel


musik

Weval „The Weight“

 

(Kompakt/Kompakt Distribution)

Ähnlich verträumt und verspielt wie das Cover ihres zweiten Albums ist auch die elektronische Musik der beiden Niederländer, Harm Coolen und Merijn Scholte Albers. Sie können sich sowohl als Menschen als auch in ihrer Musik nicht entscheiden zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Sie geben zu, auch die Arbeit an ihrem neuen Album ist ihnen nicht einfach gefallen. Der Beginn der Aufnahmen verlief eher ätzend, entwickelte sich aber dann zu einem verspielten und unvorhersehbaren Arbeitsprozesses, in welchem alles zum Einsatz kam, was den Beiden in die Finger kam – von der ollen Gitarre, die in der Studioecke stand, über ein Piano und den bandeigenen Synthesizern und den sonderbarsten Spielzeuginstrumenten, die man sich vorstellen kann.

Coolen und Albers liefen sich 2010 an einer Amsterdamer Filmschule über den Weg, vertonten 2014 bereits einen Werbespot mit Penélope Cruz der Getränkefirma Schweppes mit einem Song ihrer Debut-EP „Half Age“. Etwas Neues an Musik könne man ohnehin nicht erfinden. Gut werde es, wenn man Freude am Musikmachen behalte. Und so saugen sie ihren Honig für ihre Musik aus Funk, Krautrock, Detroit Techno, aus dem ganzen bunten Strauß, den der Musikkosmos bereits hergibt. Damit gelingt es ihnen, auch auf dem neuen Album Soundwelten zu basteln, die einen in Harmonie schwelgen lassen trotz aller Schwierigkeiten, denen sie während der Studioarbeiten ausgesetzt waren – am 22.3. live in Hamburg im Übel & Gefährlich zu bewundern. ave

 

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