musik

Moses Boyd „Dark Matter“

 

(Exodus Records/ The Orchard)

In Sachen Jazz kommt man an dem Londoner Schlagzeuger Moses Boyd nicht mehr vorbei. Noch keine 30 Jahre alt, ist er für die Wiederauferstehung und zunehmende Popularität des Jazz mitverantwortlich. Dafür heimste er bereits mehrere Preise ein, wird für die größten Bühnen der Welt gebucht. Denn Boyd schafft einen Musikkosmos, der auch Musikstile der jüngeren Zeit wie Hip-Hop oder Grime mit einbezieht und den Jazz damit auch jüngerem Publikum eröffnet.

Jazz ist wieder cool. Ohne Kendrick Lamars Hip-Hop Klassiker, „To Pimp A Butterfly“, wäre er heute nicht da angekommen, wo er jetzt steht. Mit Roll Deep, mit Grime und mit Bob Marley sei er aufgewachsen; das habe er alles aufgesogen. Und so zaubert Boyd unter oder besser über seine zehn Titel perkussive, psychedelische, afrokaribische und elektronische Rhythmen und Klangteppiche, die seinesgleichen suchen und einen mitnehmen auf eine fast einstündige spannende Reise.

Dabei gehen die weiteren, fantastischen Protogonisten, wie z.B. der Pianist Joe Armon-Jones, nicht unter, sondern fusionieren zu einem großen Ganzen. Auf zwei Konzerten seiner Tour zum Album gibt es dieses auch in Deutschland zu hören, z.B. am 25.2. im Privatclub in Berlin. ave

www.mosesboyd.co.uk

 

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