literatur

Endstation

 

Wolfgang Kaes
rowohlt Polaris I 424 S. I PB I 16,99 EUR

2013: Neun Schulfreunde besuchen eine Diskothek in Bad Hombach. Zwei Wochen später wird einer von ihnen tot aus dem Rhein geborgen. Die Rechtsmedizin findet keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Ermittlungsbehörden mutmaßen Suizid. Die Akte wird geschlossen.

2018: Für den LKA-Zielfahnder Thomas Mohr ist eigens eine Ein-Mann-Abteilung Cold Cases geschaffen worden. Dort will man ihn vergessen. Endstation. Auf seinem neuen Schreibtisch: Ein Stapel Akten. Ganz zuoberst: Der Fall des toten Studenten. Zunächst durchblättert Mohr die alten Dokumente eher lustlos. Doch dann erwacht sein Ermittlerspürsinn: Irgendetwas stimmt nicht mit der Akte aus Rheinheim. Die Behörden haben schlampig gearbeitet. Zeugenaussagen wurden ignoriert. Je mehr Mohr gräbt, desto deutlicher tritt eine Parallelwelt zutage, eine Schattenwelt jenseits des Blicks der Öffentlichkeit. Ein perfektes System der Angst und des eisernen Schweigens.

 

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