literatur

Der Wilde

 

Guillermo Arriaga
Klett-Cotta I 746 S. I 26,- EUR

Guillermo Arriaga entführt mit „Der Wilde“ in zwei einander fremde Welten: Nordkanada und Mexico City. Der Mittelpunkt des Geschehens – Juan Guillermo Valdés‘ – wächst in purer Gewalt auf, seine ganze Familie wurde schließlich ausgelöscht. Er bleibt allein zurück. Versetzt dazu erzählt der Autor und Filmemacher Arriaga von einem Inuit auf der Jagd nach einem Wolf.

Die Stränge da und dort werden schließlich zusammengeführt. „Der Wilde“ mag am Ende der Mexikaner oder der Wolf sein – für beide würde es passen. Ein gleichermaßen brutal-rauer wie auch in Phasen romantischer Roman, in dem Makellosigkeit keinen Platz hat. Schuld und Rache bestimmen das Geschehen – alles in allem ein aufrüttelndes Buch aus einer zum Glück recht weit entfernten Welt. Helge Daugs

 

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