Musik

Kuersche „Wooden Chandelier“

(Nothing To Loose Records)

Na endlich. Kuersche ist zurück mit einem neuen Album, in gewohnt indie-rock-poppiger Manier mit knackig britischer Note – aber mit neuer Band, was „Wooden Chandelier“ überraschenden Biss verleiht. Sieben Jahre sind seit dem letzten regulären Studioalbum vergangen, und drei Jahre seit dem Live-Album mit den Members of Fury In The Slaughterhouse. Jetzt arbeitet Kuersche mit den Zwillingsbrüdern Jan und Lars Neumann (Bass und Schlagzeug) zusammen, die ihr Handwerk sogar studiert haben.

Dementsprechend vielseitig und druckvoll ist das neue Material: Es fängt an bei einer brit-poppigen Cover-Version von „Alive With The Glory Of Love“ der amerikanischen Indie-Punks Say Anything, geht dann weiter mit einem absolut überzeugenden und daher geradezu überfälligen Update der eigenen Ballade „Tried To Call“ (wunderschönes Schwarzweiß-Video auf Youtube), gefolgt von dem eindringlich reduzierten „Stop For A Minute“, um mit „Roxanne“ zu einem beeindruckend spooky Police-Cover zu kommen. Dazwischen und danach: Vier weitere veritable Kuersche-Hits. Ja, richtig mitgezählt, das Album hat zwar nur 8 Songs – aber nach dem Motto „all killer, no filler“ hat hier jeder Song definitiv Ohrwurmpotential – ich hab's am eigenen Leib erlebt, ich hatte sie allesamt früher oder später aus heiterem Himmel im Kopf. Das muss man erstmal schaffen. Manfred Upnmoor

www.kuersche.de

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