Travejazz Festival


theater

ultimo präsentiert theater 23: "Küss langsam"
18.07, 20:00 h, Naturbad Falkenwiese

 

In der elften Spielzeit des theater23 spielen Leena Fahje und Manfred Upnmoor. Regie führt Wolfgang Benninghoven (Combinale). Und wie jedes Jahr sind beim Sommertheater im Naturbad Falkenwiese (Wakenitzufer 1b) Bühne und Publikum open air und regensicher überdacht. (Weitere Termine: bis 11.8.) www.theater23.de

ultimo hatte Gelegenheit, den Protagonisten ein paar Fragen zum neuen Stück zu stellen:

Erwartet uns ein Liebesfilm mit Bruce Willis bzw. mit seiner „Stirb langsam“-Figur John McClane?
Manfred Upnmoor: Nein, nicht ganz. Der Autor Michael Ehnert prägt selber im Stück den Begriff „Romantic Action Comedy“, der es gut auf den Punkt bringt: Es geht um ein Schauspieler-Ehepaar, das sich bei Dreharbeiten zu einer Fernsehserie namens „Küss langsam“ ineinander verliebt hat.
Leena Fahje: Also genauso, wie sich ihre Fernseh-Rollen ineinander verliebt haben, der toughe Bulle und die smarte Journalistin, die dann eine unglaubliche Korruptionsaffäre aufdecken und ständig in Lebensgefahr geraten.
Wolfgang Benninghoven: Aber dadurch, dass die beiden sich im Wartezimmer des Scheidungsrichters treffen, und dort nochmal in ihren alten Fernsehrollen Alternativen zu ihrer verunglückten Ehe ausprobieren, bekommt das Ganze auch etwas sehr Komödiantisches.
Leena: Und natürlich gibt es noch einige pointierte Seitenhiebe auf die gängigen Frauen- und Männer-Bilder.

Ihr seid ein komplett neues Team dieses Jahr – wie kommt's?
Manfred: Ja, eigentlich wollten wir in genau derselben Besetzung wie letztes Jahr weitermachen. Aber dann klappte es mit dem Regisseur leider terminlich nicht.
Wolfgang: Und da ich ja nicht nur Schauspieler am Combinale bin, sondern auch Regie mache, und weil Manfred und ich uns auch schon seit Jahren kennen, waren wir uns dann bald einig.
Manfred: Tja, und als wir gerade das halbe Stück inszeniert hatten, wurde dann Sandra, mit der ich letztes Jahr „Match Me“ gespielt habe, schwanger.
Wolfgang: Zuerst dachten wir, okay, Gal Gadot hat auch noch Szenen für „Wonder Woman“ gedreht, als sie im fünften Monat war, aber bei Sandra ging leider sehr schnell gar nichts mehr.
Manfred: Und so kam es zum ersten Casting in der Geschichte des theater23, das dann Leena für sich entscheiden konnte. Wolfgang und ich kannten sie vorher beide nicht, aber als sie zwei Tage nach dem Casting dann zur ersten Probe kam und schon das erste Drittel des Stückes auswendig konnte, wussten wir: Das klappt.

Leena, und wie geht’s dir mit den neuen Kollegen?
Bestens – ich hab wirklich selten so viel gelacht bei Proben wie hier bei „Küss langsam“.

 

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