und sonst

Führung: "Der Herkunft auf der Spur"
13.06, 15:30 h, St.-Annen-Museum

 

Woher stammen die Exponate in unseren Museen? Wie sind sie in die Sammlung gekommen? Gibt es auch in den Lübecker Museen Stücke, die während der NS-Zeit ihren meist jüdischen Besitzern unrechtmäßig abgenommen wurden?
Die Lübecker Museen haben sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Anhand ausgewählter Objekte mit fraglicher Herkunft – von Gotthardt Kuehls „Braudiele“ bis hin zu Silberlöffeln und Tabakstellern – gibt die Ausstellung einen ersten Einblick in die Sammlungspolitik der Lübecker Museen zwischen 1933 und 1945 und die Ankäufe des damaligen Museumsdirektors Hans Schröder.
Für die Sammlung und das neu aufzubauende Heimatmuseum tätigte Schröder Ankäufe im gesamten Deutschen Reich. Wurden diese Kulturgüter rechtmäßig erworben oder wurden ihre Besitzer verfolgt und enteignet? Die Kabinettausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus und in dem St. Annen-Museum gibt hierauf Antworten und zeigt, was die Provenienzforschung in ihrer bisweilen detektivischen Arbeitsweise leistet.

 

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