theater

"Engel in Amerika"
08.11, 20:00 h, TL, Kammerspiele

 

Korruption, Sex, Machtmissbrauch, Liebe, Aids, Lebenslügen und tief sitzende Vorurteile – Tony Kushner zeichnet in seinem preisgekrönten Theaterstück ein Zeitbild der 80er-Jahre, angesiedelt in einem von konservativen Strömungen geprägten, kapitalistischen Amerika.
Mit seinem prallen Figurenarsenal und einer Vielzahl an Handlungssträngen entwirft Kushner ein fein gewebtes Netz an menschlichen und beruflichen Beziehungen: Wir begegnen dem Vertreter eines korrupten Rechtssystems, dem Topanwalt Roy Cohn, der sein Vergnügen daran findet, als skrupelloser Strippenzieher hinter den politischen Kulissen Einfluss zu nehmen. Sein politischer Ziehsohn Joseph Porter Pitt teilt Roys konservative Überzeugungen und versucht – als gläubiger Mormone – seine Homosexualität zu unterdrücken. Josephs valiumsüchtige Ehefrau Harper kämpft mit Depressionen und erschafft sich in ihren Halluzinationen eine eigene Welt. Parallel dazu treffen wir auf den an Aids erkrankten Prior und seinen völlig überforderten Freund Louis – der mit Krankheit und Sterblichkeit nicht umgehen kann. (Weitere Termine: 10., 14. & 22.11.)

 

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