theater

"Die Dreigroschenoper"
30.03, 19:30 h, TL, Großes Haus

 

Wer kennt sie nicht, die Klassiker „Die Moritat von Mackie Messer“, „Seeräuber-Jenny“ und „Kanonen-Song“? Insbesondere diese drei Lieder waren die gesanglichen Highlights bei der Premiere der „Dreigroschenoper“ am Theater Lübeck. Auch der gemeinsame Gesang des mit Überzeugung spielenden Ensembles gefiel. Leider war der Ton am ersten Abend nicht immer genügend austariert, so dass die Musik so manches Mal den Gesang übertönte, die Schauspielpassagen schwer verständlich waren oder zu schrill gerieten.
Bertolt Brecht und Kurt Weill schufen mit der „Dreigroschenoper“ eine für die damalige Zeit neue Kunstform, in der sie ihre antikapitalistische Kritik und pessimistische Grundhaltung in Bezug auf die moralische Integrität des Menschen einem breiten Publikum zugänglich machen konnten. Malte C. Lachmann inszenierte „Die Dreigroschenoper“ ironisch, augenzwinkernd, wobei es ihm nicht so grandios wie bei „Monty Python’s Spamelot“ gelang, diese Haltung konsequent durchzuziehen. Eine sehr amüsante Idee: Andreas Hutzel als reitenden Boten, der sein „Reittraining“ in der oben erwähnten Spamelot-Inszenierung erhalten hatte. Eine unterhaltsame Vorstellung, die sicherlich noch im Laufe der Spielzeit an Biss gewinnen wird. Das Publikum zeigte sich begeistert und stimmte am Ende gemeinsam mit den Schauspielern und Schauspielerinnen das Lied von „Mackie Messer“ an. (Weitere Termine: 1. & 30.3., 12. & 18.4.)

 

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