theater

"Die Dreigroschenoper"
13.02, 19:30 h, TL, Großes Haus

 

„Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ – diese provokanten Fragen legt Bertolt Brecht dem legendären Ganoven und Womanizer Mackie Messer in der „Dreigroschenoper“ in den Mund. Gleichzeitig lustvolle Milieuschilderung der Londoner Unterwelt sowie kritisch-satirisches Porträt der politischen und gesellschaftlichen Eliten seiner Zeit: Parabelhaft siedelt Brecht die Handlung des Stücks in der Halbwelt der Bettler, Gangster und Prostituierten, im Londoner Stadtteil Soho an, wo sich zwei rivalisierende Geschäftsmodelle gegenüberstehen.
Als Brechts „Dreigroschenoper“ 1928 am Theater am Schiffbauerdamm in Berlin uraufgeführt wurde, erntete der Autor einen sensationellen Erfolg. Auch die innovative Musik von Kurt Weill, in die der Komponist Stilelemente von Blues, Jazz, Tango und Jahrmarktsmusik aufnahm, trug sicherlich zum phänomenalen Erfolg bei. (Kostprobe: 4.2., 18.30 h. Weitere Termine: 13. & 21.2.)

 

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