Musik

Editors „Violence“

(Play It Again Sam/Rough Trade)

Mit „In Dream“ haben sich die Editors vor drei Jahren in die Liga jener Bands gespielt, die einfach alles dürfen. Denn seien es nun Synthie-Knaller, Gitarren-Rock-Kracher, Gospel-Klänge, akustische Piano-Balladen oder ein Crossover aus all dem – die Editors beherrschen es, und die ausdrucksvolle Bariton-Stimme ihres Sängers Tom Smith verleiht dem Ganzen ein über jeden Zweifel erhabenes Gepräge.

Ursprünglich waren sie als Post-Punk-New-Wave-Revival-Band gestartet, aber über die Jahre haben sie sich von allen Schubladen distanziert, wozu auch die kongenialen Videos von Rahi Rezvani beigetragen haben mögen. Auf ihrem sechsten Album „Violence“ fahren die Editors nun in einem immer wieder überraschenden Reigen ein Kaleidoskop der modernen Musik auf: Von mitreißend-opulent arrangierten Pop-Songs über packende Rocknummern bis hin zu emotionalen Offenbarungseiden reicht die Palette. Und es klingt alles wie aus einem Guss. Wie gesagt, die dürfen das, denn die können das. Manfred Upnmoor

www.editorsofficial.com

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