Musik

Högni „Two Trains“

(Erased Tapes/Indigo)

Högni Egilsson ist ein Isländer, so wie man ihn sich vorstellt: ein Wikingertyp mit Bart und wallendem blonden Haar. Mit seinem, in diesem Monat erscheinenden Debütalbum „Two Trains“ setzt er die ganze Mystik seines Heimatlands dazu auch noch musikalisch in Szene. Mit neoklassizistischer Instrumentierung und gregorianisch anmuten-den Chorgesängen gespickt verbindet er in seinen Kompositionen die mittelalterliche Musiktradition Islands gekonnt mit zeitgenössischer Elektronik.

Für seine Fähigkeiten, elektronische Klangteppiche zu zaubern, war Högni schon zuvor über die Grenzen Islands hinaus bekannt als Teil der Bands Hjalatlín und GusGus. In den außergewöhnlichen, mystischen, tiefsinnigen und melancholischen Sound Islands wurde er bereits hineingeboren, machte dieses ihm z.B. Björk schon vor.

„Die Musik auf Two Trains ist eine Blaupause für eine Phase in meinem Leben, in derer ich mit meinem Selbst kollidierte. An diesem Punkt fühlte ich eine Indifferenz zwischen dem Persönlichen und dem Universellen, das absolute Bewusstsein für die Ohnmacht des Lebens.“ Högni ist definitiv in einer ersten wirklichen Lebens- bzw. Sinnkrise angekommen, beeindruckend, berührend und gekonnt in 36 Minuten für uns vertont. ave

www.hogni.net

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